Das Industriedenkmal Strang gehört neben dem ehemaligen Direktionssgebäude zu den einzigen Baurelikten des Mitte des 19. Jahrhunderts gegründeten Aachener Hüttenvereins. Die große Herausforderung bei der Umnutzung und Reaktivierung ungenutzter Baudenkmäler liegt in dem Erhalt charakteristischer Raumproportionen, Materialien und Oberflächen, sowie dem Anspruch, zugleich einer zeitgemäßen, energetischen Ertüchtigung gerecht zu werden. Der Entwurf zielt darauf ab heterogene Nutzer aus Sozial & Kultur, kreativer Arbeit sowie Technologie & Forschung unter dem Dach der Industriehalle zusammenzuführen, den Austausch untereinander zu fördern und Synergien in der räumlichen Nutzung und interdisziplinäre Kommunikation entstehen zu lassen. Dadurch können fachübergreifende Kompetenzen entstehen und individuelle Ansichten ausgetauscht werden. Die Halle selbst wird zum öffentlichen Stadtraum, der durch unterschiedlich dimensionierte Einbauten je nach Anforderung der Nutzer gegliedert und strukturiert wird. Die Einbauten spielen sich dabei in einer Haus-in-Haus-Lösung vom Bestand frei. In der Halle entsteht ein reger Austausch zwischen Besuchern und Nutzern.
Die Halle ist eine schwellenlose Schnittstelle und Nutfläche für alle, die in ihr arbeiten oder sie nur besuchen. Sie ist ein multifunktionaler und generischer Raum, der seine spezfische Funktion lokal über die jeweils umgebenden, ihr untergeordneten Einbauten erhält.
Die, der Halle immanenten Aura, muss dazu unbedingt erhalten bleiben, da ihre Wirkung von den Veränderungen, die das Gebäude in seiner Lebenszeit bereits durchwandert hat, erzählt. Diese Ausstrahlung tritt materiell in Farbigkeiten, Ausbesserungen am Mauerwerk, die Patina der metallenen Oberflächen und viele weiteren Merkmalen hervor.
Sie werden im Entwurf auf unterschiedliche Weise berücksichtigt, indem sie entweder hervorgehoben oder übersetzt werden. Darin liegt das Bestreben, die historische Bedeutung der Werkhalle zum Ausdruck zu bringen, um den Fortbestand des Wertes und der Atmosphäre sicherzustellen. Die typologischen Merkmale sollen fortbestehen, während sich das Wesen der Halle verändert.
Das Industriedenkmal Strang gehört neben dem ehemaligen Direktionssgebäude zu den einzigen Baurelikten des Mitte des 19. Jahrhunderts gegründeten Aachener Hüttenvereins. Die große Herausforderung bei der Umnutzung und Reaktivierung ungenutzter Baudenkmäler liegt in dem Erhalt charakteristischer Raumproportionen, Materialien und Oberflächen, sowie dem Anspruch, zugleich einer zeitgemäßen, energetischen Ertüchtigung gerecht zu werden. Der Entwurf zielt darauf ab heterogene Nutzer aus Sozial & Kultur, kreativer Arbeit sowie Technologie & Forschung unter dem Dach der Industriehalle zusammenzuführen, den Austausch untereinander zu fördern und Synergien in der räumlichen Nutzung und interdisziplinäre Kommunikation entstehen zu lassen. Dadurch können fachübergreifende Kompetenzen entstehen und individuelle Ansichten ausgetauscht werden. Die Halle selbst wird zum öffentlichen Stadtraum, der durch unterschiedlich dimensionierte Einbauten je nach Anforderung der Nutzer gegliedert und strukturiert wird. Die Einbauten spielen sich dabei in einer Haus-in-Haus-Lösung vom Bestand frei. In der Halle entsteht ein reger Austausch zwischen Besuchern und Nutzern.
Die Halle ist eine schwellenlose Schnittstelle und Nutfläche für alle, die in ihr arbeiten oder sie nur besuchen. Sie ist ein multifunktionaler und generischer Raum, der seine spezfische Funktion lokal über die jeweils umgebenden, ihr untergeordneten Einbauten erhält.
Die, der Halle immanenten Aura, muss dazu unbedingt erhalten bleiben, da ihre Wirkung von den Veränderungen, die das Gebäude in seiner Lebenszeit bereits durchwandert hat, erzählt. Diese Ausstrahlung tritt materiell in Farbigkeiten, Ausbesserungen am Mauerwerk, die Patina der metallenen Oberflächen und viele weiteren Merkmalen hervor.
Sie werden im Entwurf auf unterschiedliche Weise berücksichtigt, indem sie entweder hervorgehoben oder übersetzt werden. Darin liegt das Bestreben, die historische Bedeutung der Werkhalle zum Ausdruck zu bringen, um den Fortbestand des Wertes und der Atmosphäre sicherzustellen. Die typologischen Merkmale sollen fortbestehen, während sich das Wesen der Halle verändert.
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